Zum Inhalt

Kategorie: Rezensionen

Rezension – „Eine Tat wie diese“

von Amy Efaw, 416 Seiten, € 12,90
ISBN 978-3-551-31081-1

Kurzbeschreibung:
Die 15-jährige Devon ist Musterschülerin, verantwortungsbewusst und ein großes Fußballtalent. Doch jetzt sitzt ausgerechnet sie in Untersuchungshaft, angeklagt des Mordversuchs, der Misshandlung und Aussetzung. Denn das Baby, das in einer Mülltonne hinter dem Haus gefunden wurde, ist ihr Kind. Und niemand glaubt Devon, dass sie von der Geburt völlig überrascht wurde und im Affekt gehandelt hat. Eine mühevolle Suche nach der Wahrheit beginnt. Und dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als Devons Zukunft …
(Quelle:http://www.carlsen.de/softcover/eine-tat-wie-diese/18456#Inhalt )

Cover:
Auf den ersten Blick ist das Cover recht unscheinbar und zeigt ein Mädchen, das vor einer Wand steht und ihr Gesicht mit ihren schwarzen Haaren verdeckt.
Erst auf den zweiten Blick erkennt man den dunklen Schatten, der vor dem Mädchen einen Schwangerschaftsbauch andeutet und so auf Devons verheimlichte Schwangerschaft hindeutet. Sehr schönes, schlichtes Cover.

Der erste Satz:
Im Fernsehen läuft irgendeine öde Morgenshow.

Meine Meinung:
Versuchter Mord an dem eigenen kleinen Baby. In unserer Gesellschaft sicherlich ein Tabuthema, indem die Rollen der Täterin und des Opfers von vornherein klar vorgegeben sind. Umso bewundernswerter finde ich es, dass Amy Efaw sich an dieses Buch herangetraut hat und uns eine solche Geschichte  aus einem völlig anderen Blickwinkel erzählt. Weiterlesen Rezension – „Eine Tat wie diese“

Rezension – „Eisseele“

von Birgit Schlieper, 352 Seiten, € 9,99 ISBN 978-3-570-16132-6

Kurzbeschreibung: Zoe braucht die Gemeinheiten. Wenn ihr Kopf dröhnt vor Schuldgefühlen, dann teilt sie aus: Bringt Kinder in gefährliche Situationen und weidet sich an blutenden Nasen. Zerstört Ehen mit anonymen Anrufen. Doch dann lernt sie jemanden kennen, der noch viel tougher ist als sie: Carl. Dieser neue Mitschüler hält die wahren Herausforderungen parat. Und Zoe macht mit. Sie will ihm gefallen – ihm ebenbürtig sein. Aber erst als Zoes Leben auseinanderfällt – ihre Eltern, ihre Freundinnen sowie ihr bester Kumpel sich von ihr abwenden – merkt Zoe, dass Carl nie daran gedacht hat, ihr Freund zu sein. Carl will sie benutzen. Und er geht über Leichen …(Quelle:http://www.randomhouse.de/Paperback/Eisseele/Birgit-Schlieper/e393590.rhd)

Cover: Das Cover mit einem zerstörten Puppenkopf passt sehr gut zu diesem spannenden Thriller. Der halbe Puppenkopf könnte auch die zwei unterschiedlichen Seiten von Zoe wiederspiegeln.

Der erste Satz: Sie zuckt nur ganz leicht zusammen, als sie das Geräusch hört.

Meine Meinung: Eigentlich sind Thriller nicht wirklich mein bevorzugtes Buchgenre, aber „Eisseele“ hat mir wirklich sehr gut gefallen. Weiterlesen Rezension – „Eisseele“

Rezension – „Bevor ich sterbe“

von Jenny Downham, 320 Seiten, € 8,95
ISBN 978-3-442-47106-5

Kurzbeschreibung:
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun … Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt? (Quelle:http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Bevor-ich-sterbe-Roman/Jenny-Downham/e297295.rhd)

Cover:
Das Cover spiegelt eigentlich genau den Inhalt des Buches wieder. Freundensprünge eines jungen Mädchens, das sich trotz ihrer schweren Krankheit nicht unterkriegen lässt. Der weiße Hintergrund könnte aber auch schon den Himmel bzw. das Leben nach dem Tod symbolisieren. Mir gefällt das Cover sehr gut und es passt zu einem Buch, das nicht nur das traurige Tagebuch einer Sterbenden ist.

Der erste Satz:
Wenn ich doch nur einen Freund hätte.

Meine Meinung:
„Bevor ich sterbe“ behandelt natürlich ein sehr sensibles und trauriges Thema. Weiterlesen Rezension – „Bevor ich sterbe“

Rezension – „Jetzt“

von Morris Gleitzman, 208 Seiten, € 9,99
ISBN 978-3-551-31129-0

Kurzbeschreibung:
Felix hat den Krieg überstanden und lebt seit vielen Jahren in Australien. Als seine Enkelin Zelda für eine Weile bei ihm wohnt, werden in Felix schmerzhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit und die Flucht vor den Nazis wach. Doch dann bricht ein gewaltiges Buschfeuer aus. Felix und Zelda durchleben große Angst, erfahren aber auch, was Zusammenhalt und Liebe bewirken können. Und am Ende wissen beide: Trotz allem, was war, und bei allem, was kommt – das Leben ist schön. (Quelle:https://www.carlsen.de/softcover/jetzt/17214)

Cover:
Auf dem Cover sieht man zunächst ein großes Buschfeuer und 2 Personen, die sich durch dichten Rauch kämpfen. Diese zwei Personen sollen wohl Zelda und ihren Großvater Felix darstellen. Ein Teil des „Judensterns“ ist auch noch zu sehen und lässt so nicht vergessen, dass in „Jetzt“ auch der Nationalsozialismus und die Judenverfolgung behandelt wird. Das Cover finde ich sehr passend und es spiegelt den Inhalt des Buches wieder.

Der erste Satz:
Jetzt, endlich.

Meine Meinung:
Der Klappentext von „Jetzt“ verspricht zuerst einmal nicht viel und so war ich positiv überrascht. In dem Buch wird eine wunderbare Geschichte über Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt erzählt. Weiterlesen Rezension – „Jetzt“

Rezension – „Beautiful Americans, Paris wir kommen“

von Lucy Silag, 368 Seiten, € 13,95
ISBN 978-3522502115

Kurzbeschreibung:
Wie weit würdest du gehen, um dein Geheimnis zu schützen?
Alex, Olivia, Zack und PJ verbringen ein Jahr im angesehenen „Lycée de Monceau“ im funkelnden Herzen von Paris, der Stadt der Liebe. Das ist ihre Chance, bei einem Café au lait vor den Straßencafés zu flirten, geheime Partys in den luxuriösen Apartments ihrer Gastfamilien zu feiern – und einfach die beste Zeit ihres Lebens zu verbringen. Doch dann kommen Geheimnisse ans Licht, die sie dachten, hinter sich gelassen zu haben. Und alles droht vorbei zu sein …
Wie weit würdest du gehen, um dein Geheimnis zu schützen? (Quelle:http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_thienemann§ion=5&av=5&Itemid=142&id=193&type=&view=buch&titleid=50211)

Cover:
Ich finde das Cover sehr schön gestaltet und das zarte Rosa mit Blumen ist sehr mädchenhaft. Das Cover erinnert mich, durch das Erinnerungsfoto vom Eiffelturm und die Kette auf der Rückseite, sogar an ein Reisetagebuch. An den vier Personen mit knallbunten Regenschirmen auf dem Cover erkennt man sofort, dass die Geschichte aus der Perspektive vier Jugendlicher erzählt wird.

Der erste Satz:
Vor meinem Fenster glitzert die Skyline von New York und ein laues Sommerlüftchen weht vom East River bis in mein Zimmer im zweiten Stock hoch.

Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung von „Beautiful Americans“ klingt einfach toll. Vier Jugendliche, die beste Zeit ihres Lebens verbringen und- um es ein wenig spannender zu machen- trägt jeder der vier noch ein unglaubliches Geheimnis mit sich herum. Weiterlesen Rezension – „Beautiful Americans, Paris wir kommen“

Rezension – „Tschick“

von Wolfgang Herrndorf, 256 Seiten, € 8,99
ISBN 978-3499256356

Kurzbeschreibung:
„Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›“
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.[…](Quelle:http://www.rowohlt.de/buch/Wolfgang_Herrndorf_Tschick.2856971.html)

Cover:
Ich finde das Cover passt einfach total gut zu diesem Buch. Man sieht eine vorbeiziehende Landschaft, als würde man selbst mit einem geknackten Lada durch die deutsche Provinz fahren. Genauso wie es die beiden Hauptcharaktere Maik und Tschick gemacht haben.

Der erste Satz:
Als erstes ist da der Geruch von Blut und Kaffee.

Meine Meinung:
Wir haben „Tschick“ in der Schule im Deutschunterricht gelesen und deshalb war ich zuerst etwas skeptisch, was da wohl auf mich zukommt. Aber schon nach den ersten Seiten hat mich dieses Buch verzaubert und in seinen Bann gezogen. Weiterlesen Rezension – „Tschick“