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Rezension – „Beautiful Americans, Paris wir kommen“

von Lucy Silag, 368 Seiten, € 13,95
ISBN 978-3522502115

Kurzbeschreibung:
Wie weit würdest du gehen, um dein Geheimnis zu schützen?
Alex, Olivia, Zack und PJ verbringen ein Jahr im angesehenen „Lycée de Monceau“ im funkelnden Herzen von Paris, der Stadt der Liebe. Das ist ihre Chance, bei einem Café au lait vor den Straßencafés zu flirten, geheime Partys in den luxuriösen Apartments ihrer Gastfamilien zu feiern – und einfach die beste Zeit ihres Lebens zu verbringen. Doch dann kommen Geheimnisse ans Licht, die sie dachten, hinter sich gelassen zu haben. Und alles droht vorbei zu sein …
Wie weit würdest du gehen, um dein Geheimnis zu schützen? (Quelle:http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_thienemann§ion=5&av=5&Itemid=142&id=193&type=&view=buch&titleid=50211)

Cover:
Ich finde das Cover sehr schön gestaltet und das zarte Rosa mit Blumen ist sehr mädchenhaft. Das Cover erinnert mich, durch das Erinnerungsfoto vom Eiffelturm und die Kette auf der Rückseite, sogar an ein Reisetagebuch. An den vier Personen mit knallbunten Regenschirmen auf dem Cover erkennt man sofort, dass die Geschichte aus der Perspektive vier Jugendlicher erzählt wird.

Der erste Satz:
Vor meinem Fenster glitzert die Skyline von New York und ein laues Sommerlüftchen weht vom East River bis in mein Zimmer im zweiten Stock hoch.

Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung von „Beautiful Americans“ klingt einfach toll. Vier Jugendliche, die beste Zeit ihres Lebens verbringen und- um es ein wenig spannender zu machen- trägt jeder der vier noch ein unglaubliches Geheimnis mit sich herum. Aber Pustekuchen, ganz so spannend war die Geschichte dann doch nicht und meine hohen Erwartungen haben sich schnell wieder verkrümelt.

Die Geheimnisse der vier sind längst nicht so spektakulär, wie erwartet. Sie stehen auch nicht sonderlich im Mittelpunkt der Geschichte und so habe ich lange gebraucht, um die einzelnen Geheimnisse herauszufinden. Ich finde einzig und allein Zack hat ein wirkliches Geheimnis, wobei auch er offener damit umgehen könnte. PJ’s Geheimnis habe ich leider bis zum Ende nicht richtig verstanden und sie blieb mir auch immer etwas unsympathisch.
Das Buch hat seinen Fokus mehr auf die verrückten und spaßigen Erlebnissen der Gruppe in Paris gelegt. Diese sind echt unterhaltsam, romantisch und schön. Manchmal ist die Handlung zwar etwas langatmig, aber durchaus gut aufgebaut und lesenswert.

Dass die Geschichte aus vier Perspektiven geschrieben ist, hat mir sehr gut gefallen und man konnte sich so auch mit den Charakteren identifizieren. Am Besten hat mir Alex gefallen, da es einfach köstlich ist zu sehen, wie dieses kleine und reiche Prinzesschen an seine Grenzen stößt. PJ fand ich bis zum Ende des Buches unsympathisch und ein wenig seltsam. Persönlich auf sie und ihre Gasteltern möchte ich nochmal eingehen.

PJ’s Gasteltern verhalten sich einfach nur total unhöflich gegenüber ihrer Gasttochter. Sie sind distanziert und haben PJ eigentlich nur aufgenommen, um ihr Ansehen in der High Society von Frankreich zu verbessern. Als PJ hinter einige Geheimnisse in ihrer Gastfamilie stößt, wird ihr gedroht, sie wird mit Gegenständen beworfen und schließlich sogar von ihrem Gastvater belästigt. Diese etwas schlimmere Handlung passt meiner Ansicht nach nicht zu dem Partyleben der anderen Gastschüler. Diese haben Spaß und vergnügen sich in Paris, während PJ von ihren Gasteltern bedroht und belästigt wird. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht, aber einfach nur überempfindlich und ihr habt eine ganz andere Ansicht dazu.

Ansonsten fand ich die Grundidee des Buches, also ein Auslandsjahr in Paris, echt gut. Es ist ganz spannend, wie die einzelnen Charaktere in einem neuen Land zurechtkommen und wie sie ihre Zeit dort genießen. Auch die Charaktere waren gut ausgewählt und es wird wohl für jeden etwas dabei sein. Aber ich glaube dieses Buch hätte mir besser gefallen, wenn meine Erwartungen nach dem Klappentext nicht so hoch gewesen wären.

Fazit:
Ein lockerleichtes Buch über eine spannende Zeit im Leben, aber man sollte die Erwartungen nicht zu hoch schrauben.

 

Ich gebe „Beautiful Americans, Paris wir kommen“ 3 von 5 Leselupen.

 

    Von diesem Buch gibt es noch eine Fortsetzung und diese hat mir wesentlich besser gefallen. Soll ich sie auch noch rezensieren?
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